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Frage 7 VARtin on 22/8/17
Liebe Teilnehmer am Wettbewerb,

leider hat sich in der Masterfrage von Fragebogen 4 ein Fehler eingeschlichen. Deshalb muss jedoch die Frage nicht aus dem Wettbewerb herausgenommen werden, sondern die Lösung ist eine neue, nämlich Lösung c) ist richtig. Der korrekte Lösungsweg mit korrektem Entscheidungsbaum ist auch im aktualisierten Lösungs-pdf hinterlegt (siehe Rubrik "Lösungen (aller Wettbewerbe)").

Folgende Stellungnahmen zu den einzelnen Beiträgen im Forum:
@VARtin und IngoF:
Selbstverständlich haben Sie recht. Bei einer abschließenden Umformulierung der Aufgabenstellung, dass die Erweiterung nicht durchgeführt werden "muss" sondern durchgeführt werden "kann", wurde die tabellarische Lösungsübersicht versehentlich nicht vollständig angepasst. Bei einer Berechnung des Entscheidungsbaums von rechts nach links erkennt man leicht, dass auch auf die Auszahlung für die Investition zur Erweiterung des Logistikzentrums die Pfadwahrscheinlichkeit von 5/7 anzuwenden ist. Damit ergibt sich für KLZE ein Kapitalwert von 2,36.

Die Vorteilhaftigkeits-Rangfolge anhand des Kapitalwerts zum Zeitpunkt t0 lautet also 1. GLZ (4,29), 2. KLZE (2,36), 3. KLZ (2,22)

Somit ist die dritte Lösung "1. GLZ, 2. KLZE, 3. KLZ" richtig.

@ W.M.187:

Eine stufenweise Betrachtung von Investitionen zu unterschiedlichen Zeitpunkten in Entscheidungsbäumen wie von Ihnen vorgeschlagen ist grundsätzlich möglich und je nach Fragestellung auch sinnvoll.

Allerdings war in der Masterfrage nach der Vorteilhaftigkeits-Rangfolge der Investitionsalternativen anhand des Kapitalwerts zum Zeitpunkt t0 gefragt. Eine solche Gesamtbetrachtung aller Alternativen zum Zeitpunkt t0 ist durchaus sinnvoll und praxisrelevant, um bspw. herauszufinden, ob eine Investitionsstrategie mit Erweiterung eine robuste Alternative zu einer sofortigen Investition in ein großes Logistikzentrum darstellt.

Schöne Grüße, euer
LOGISTIK-MASTER-Team

Lösung Fre 8 - Masterfrage W.M.187 on 21/8/17
An alle Teilnehmer, die Interesse an dieser Frage zeigen:

Zunächst mal ein großes Lob in die Runde für eure Recherchen. Respekt. Daher können wir auch verstehen, wenn es bei einigen eine gewisse Enttäuschung gibt, dass sie für diese Arbeit nicht in Form einer richtigen Lösung belohnt wurden.

Wir bitten auch um Verständnis, dass wir nicht auf jede Bemerkung im Forum eingehen können, bemühen uns aber um die Klärung der Fragen so gut es geht. Los geht’s:

Wir hatten den Eindruck, dass Einigkeit unter den Studenten im Forum besteht, dass Antwort c) nicht richtig ist.

Bei Antwort a) hatten wir ja schon geschrieben, dass es eine Direktzugverbindung von Duisburg in die drei Städte gibt. Es ging uns bei diesem Hinweis nur darum, zu zeigen, dass eine Direktzugverbindung zu den drei Städten existiert. Es hätte auch jede andere Stadt in Deutschland oder Europa sein können. Damit ist also Antwort a) auf jeden Fall richtig. Auch daran sollte es eigentlich keine Zweifel mehr geben.

Nun muss „nur“ noch die Frage geklärt werden, ob auch Frage b) richtig ist. Die Antwort lautet: Nein!

Begründung: Dass es in dieser Frage um Direktzugverbindungen geht, nur gehen kann, wird zum einen aus dem ausführlichen Vorspann zur Frage deutlich. Aber auch jeder Bahnexperte, jeder Bahnspediteur oder Bahnoperateur wird bei der Frage nach den „Ausgangspunkten für Bahnverbindungen auf der neuen Seidenstraße“ nichts anderes als eine regelmäßige (!!!) Direktzugverbindungen verstehen.

Natürlich könnte man sich vorstellen, dass ein Spediteur einen Container von Shanghai in das chinesische Hinterland transportieren lässt, dort zu einem Terminal bringt und den Container dann auf einen Zug verlädt. Und womöglich wird das alles auch noch per Bahn abgewickelt (aber da fängt es schon an, ziemlich @%&e zu werden, denn die Bahnverbindungen sind in China nicht zu vergleichen mit denen in Deutschland; würde also der Container mit Lkw aus Shanghai angeliefert, dürfte selbst ein Laie dies nicht als eine Bahnverbindung auf der neuen Seidenstraße bezeichnen, ein Logistiker schon gar nicht).

Machen wir bei unserem we$@* wahrscheinlichen Beispiel weiter: Diesen Transport von Shanghai aus bekommt mit Sicherheit kein Student, der bei Logistik Masters mitmacht, mit. Aber auch kein einziger europäischer Bahnvertreter, mit hoher Wahrscheinlichkeit auch kein chinesischer Bahnvertreter. Deshalb hier von einer neuen Seidenstraße auf der Bahn zwischen Shanghai und Europa sprechen zu wollen, ist also ohne jegliche Kenntnis von einem solchen Transport doch ziemlich gewagt.

Hinzu kommt: Shanghai wie Guangzhou sind beides Städte mit großen Containerhäfen. Der Vorteil der Bahn ist der Zeitvorteil: Sie ist schneller als das Schiff, dafür aber teurer. In Shanghai wie auch in Guangzhou mit ausgezeichneten und vielen Schiffsverbindungen nach Europa würde aber der Transport im Ab-/Zulauf zu einem Seehafen wegfallen, reduziert sich somit der zeitliche Vorteil schon mal spürbar (von der geringeren Abfahrtsdichte per Bahn ganz zu schweigen).

Zudem unterstützen viele chinesischen Regionen im Inland die Züge nach Europa finanziell. Sie machen das, weil sie damit der vor Ort ansässigen Wirtschaft eine gute Anbindung an Europa bieten und die Unternehmen damit halten oder anlocken wollen. Vor allem bei Unternehmen mit kapitalintensiven Gütern spielt der Zeitfaktor eine wichtige Rolle. Ohne eine solche Subvention würde es viele der derzeit bestehenden Bahnverbindungen gar nicht geben.

Von Küstenregionen mit ausgezeichneten Seehäfen ist so eine finanzielle Unterstützung hingegen nicht bekannt. Sie erscheint auch we%*$ sinnvoll, weil diese Regionen ihren Häfen nicht in den Rücken fallen wollen. Ohne diese Subventionen rentiert sich jedoch zumindest derzeit keine Zugverbindung zu Orten wie Shanghai und Guangzhou.

Ein weiterer Grund, warum selbst das oben genannte Beispiel mit hoher Wahrscheinlichkeit hypothetisch ist, da wirtschaftlich nicht sinnvoll.

Wir hoffen, dass wir damit auch den Zweiflern eine zufriedenstellende Begründung liefern konnten, dass Lösung b) nicht richtig ist, auch wenn die Zweifler über das Ergebnis nicht glücklich sind.

Schönen Gruß,
Euer LOGISTIK-MASTERS-Team
Frage 7 VARtin on 18/8/17
Hallo VARtin,

gefragt war nach der Vorteilhaftigkeitsrangfolge der Investitionsalternativen anhand des Kapitalwerts zum Entscheidungszeitpunkt t0. Entsprechend werden alle drei Alternativen mit den zu diesem Zeitpunkt vorhandenen Informationen separat und jeweils vollständig betrachtet.

Euer LOGISTIK-MASTERS-Team
Lösung Aufgabe 5 W.M.187 on 18/8/17
Hallo an alle, die Interesse zu dieser Frage zeigen,

der Alex hat es schon ganz gut zusammengefasst.
Daher hier nochmals von uns eine Stellungnahme, getreu dem Motto, es ist bereits alles gesagt, aber noch nicht von allen.

Bei der Zusammenstellung von Waggongarnituren gibt es immer mehrere Möglichkeiten, über verschiedene Bauarten von Waggons eine Garnitur hinsichtlich der erforderlichen Anforderungen an das Ladeeinheiten-Equipment zu bestücken. Für einen 700-Meter-Zug können 20 Megataschenwagen vom Typ T3000e mit einer Einzellänge von 34,20 Meter eingesetzt werden, wobei die restlichen 16 Meter dann nicht mehr ausgeschöpft werden. In diesem Fall können 40 Sattelauflieger von der Länge her transportiert werden, was produktionstechnisch des Öfteren auch so umgesetzt wird.
Unsere Frage bezog sich jedoch auf die optimaleBestückung der 700-Meter-Garnitur, um die maximaleAnzahl an Trailern zu transportieren. Das sind dann 41 Sattelauflieger, auch wenn ein Zug mit solch einer speziellen Waggonbestückung nicht der „Regelfall“ sein muss.

Die Recherchen von Felix zur Bauart T3000e sind alle richtig, nur gibt es laut Aussage des Operateurs auch kürzere Taschenwagen. Diese Möglichkeit musste zur Beantwortung der Frage hinzugezogen werden. Die Frage bezog sich ja auf die ideale Zusammensetzung der 700-Meter-Garnitur, um so viele Sattelanhänger wie möglich mit einem Zug zu transportieren.

Daher ist also die angegebene Lösung von 41 Sattelauflieger richtig.

Schöne Grüße,

Euer LOGISTIK-MASTERS-Team


Lösung Fre 8 - Masterfrage W.M.187 on 18/8/17
Lieber Felix,
lieber W.M. 187,

danke für eure Mail. Und Respekt für eure Recherche.

Jetzt kommt leider ein "Aber": Zum einen ist das ein Artikel aus dem Jahr 2014. Zum anderen werden Shanghai und Guangzhou nur in der Grafik erwähnt, nicht im Artikel. Und es gibt mittlerweile sehr viele Karten, die irgendwelche Städte mit der neuen Seidenstraße verbinden, aber dort fährt kein Direktzug ab.
Somit könnte man auf einer Karte theoretisch auch Sylt mit China verbinden (Schienenstränge gibt es ja), aber es fährt nun mal kein Direktzug zwischen China und Sylt. Das gilt auch für Shanghai und Guangzhou (zumindest Stand April/2017)


Im Internet gibt es übrigens sehr wohl einen Hinweis, dass es Züge in die unter a) genannten Städte gibt:
http://www.duisport.de/media/files/596367a142dfd-bahnl_dt_07-2017.pdf
(in dem PDF die letzte Seite).

Euer LOGISTIK-MASTERS-Team

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